Forschung

Die wissenschaftlichen Veranstaltungen des Vereins werden in der Regel anlässlich der Tagungen der ISFA durchgeführt. Daneben finden eigenständige wissenschaftliche Tagungen statt. Offizielles Publikationsorgan des Vereins ist das Publikationsorgan der ISFA, die Zeitschrift Therapeutic Apheresis and Dialysis (TAD). Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Forschung des E-ISFA e.V. werden in dieser Zeitschrift unmittelbar nach Abschluss des jeweiligen Projekts veröffentlicht.

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Projekte

Blutfettmessung 2.0

Ziel des Projektes ist es, Patienten mit stark erhöhtem kardio- und zerebrovaskulärem Risiko zu identifizieren, bei denen die dokumentierte Krankengeschichte Optimierungspotential aufweist. Dies kann die Dokumentation an sich betreffen, beleuchtet aber auch gewählte Therapieoptionen, Diagnosen und Laborwerte.
Der Aufwand in der Arztpraxis ist sehr gering. Üblicherweise können innerhalb eines Tages Erkenntnisse generiert werden, die der Praxis helfen, den lipidologischen Fokus bei Risikopatienten zu schärfen und Lücken in der Dokumentation aufzudecken (Stichwort DMP).
Das Prozedere sieht vor, dass mit Bordmitteln des lokalen Praxisverwaltungssystems (PVS) und einer maßgeschneiderten Analysesoftware die im PVS vorliegenden Gesundheitsdaten analysiert werden. Der Schwerpunkt der Analysen liegt auf der Suche nach Patienten mit stark erhöhten Blutfettwerten, gesicherten Risikodiagnosen und lipidsenkender Medikation. Eine Liste relevanter Laborwerte, Diagnosen und Medikamente, welche vom wissenschaftlichen Beirat der E-ISFA erarbeitet wurde, dient hierbei als Grundlage.
Als Ergebnis der Analysen vor Ort erhält die Praxis eine Auflistung von Patienten, bei denen eine nähere, lipidorientierte Begutachtung der Krankengeschichte empfohlen werden kann bzw. bei denen eventuell Dokumentationslücken vorliegen.
Die patientenbezogenen Daten verbleiben zur weiteren Begutachtung in der Praxis.
Zusammenfassende Ergebnisse der Analysen werden vollkommen ohne Patientenbezug der E-ISFA als Auftraggeber zur Verfügung gestellt, welche die Daten bundesweit auswertet. Auf Basis der Daten werden Empfehlungen zur Therapieoptimierung ausgearbeitet und den teilnehmenden Zentren zur Verfügung gestellt.

Im Jahr 2015 wurden die Daten von annähernd 20.000 Patienten in 3 Regionen Deutschlands untersucht.
Im Jahr 2016 wurden die Daten von über 40.000 Patienten in den gleichen, leicht ausgedehnten 3 Regionen analysiert.
Es ist vorgesehen, die fortwährend verfeinerten Algorithmen in immer mehr Regionen Deutschlands anzuwenden, um so Schritt für Schritt ein besseres Bild der Versorgungslage von Patienten mit Fettstoffwechselstörungen zu erhalten.

Wenn Sie Interesse haben an diesem Projekt teilzunehmen freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme!

 

Veranstaltungen

2nd Congress of the European Group - International Society for Apheresis

Am 22. bis 24. März 2018 in Wien

 

8. Brandenburger Nephrologie-Kolleg

Vom 14.-15.06.2018 im Resort Schwielowsee